Call of Duty: Advanced Warfare

Call of Duty: Advanced Warfare

Ein kleiner Schritt vorwärts für Call of Duty

Der beliebte First-Person-Shooter kommt als Call of Duty: Advanced Warfare auf den PC. Die Einzelspieler-Kampagne basiert auf dem Vorgänger Call of Duty: Ghosts auf. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • neue Grafik-Engine
  • spannende Geschichte im Einzelspielermodus
  • besserer Multiplayer-Modus als in CoD: Ghosts

Nachteile

  • Exoskelett verändert die Spielerfahrung kaum
  • Multiplayer-Modus mit Balanceproblemen
  • nicht viel Neues

Gut
7

Der beliebte First-Person-Shooter kommt als Call of Duty: Advanced Warfare auf den PC. Die Einzelspieler-Kampagne basiert auf dem Vorgänger Call of Duty: Ghosts auf.

Ex-US-Marine gegen private Armee

Die Hintergrundgeschichte in Call of Duty: Advanced Warfare gleicht der eines typischen Actionfilms. Der Spieler tritt als ehemaliger US-Marine der Atlas-Vereinigung bei. Atlas stellt die größte private Militärtruppe der Welt dar, eine sogenannte PMC. Diese Organisation stellt die eigenen Interessen in den Vordergrund und geht dabei auch über Leichen. Ausgerüstet mit einem Exoskelett für übermenschliche Fähigkeiten bekommt der Spieler in Call of Duty: Advanced Warfare weitere Werkzeuge an die Hand, um seine Missionen zu erfüllen.

Schnell erkennt der Held die wahren Absichten des Atlas-Führers Jonathan Irons. In der Einzelspieler-Kampagne von Call of Duty: Advanced Warfare muss der Spieler die bösen Pläne des Atlas-Chefs vereiteln. Währenddessen durchläuft der Spieler verschiedene Missionen wie Attentate auf Terroristen verüben oder in einer Verfolgungsjagd einen LKW auf der San Francisco Bay Bridge aufhalten.

Der Multiplayer-Modus von Call of Duty: Advanced Warfare unterscheidet sich nicht sehr von dem vorheriger CoD-Spiele. Das Gameplay bleibt weitestgehend das gleiche, wobei man Pick 13 für die Ausrüstung hinzugefügt hat. Waffen spielen erneut eine große Rolle. In Call of Duty: Advanced Warfare gibt es hauptsächlich Automatikwaffen und Gewehre für Scharfschützen haben nach wie vor übermäßige Feuerkraft.

Insgesamt elf Match-Typen halten den Spieler für eine ganze Weile bei Laune. Darunter befinden sich auch die altbekannten Modi wie Deathmatch, Capture the flag oder Domination.

Für Anfänger eignet sich Call of Duty: Advanced Warfare nicht besonders. Dafür ist das Gameplay zu umfangreich. Die neue Kampfschule für Anfänger erleichtert den Einstieg etwas. Hier erhält man die wichtigsten Tipps für den Multiplayer-Modus. Der Mehrspielermodus von Call of Duty: Advanced Warfare bringt allerdings nur kleine Änderungen ohne Auswirkungen auf das Gameplay.

Für Kenner nicht viel Neues

Auch in der Handhabung zeigt Call of Duty: Advanced Warfare keine Neuerungen. Man wählt zwischen zwei Kampfanzügen und vor jeder Mission erklärt das Spiel knapp die einzelnen Fähigkeiten der Anzüge. Zudem lässt sich der Boost-Sprung trotz Exo-Skelett nicht in jeder Mission ausführen.

Im Einzelspielermodus fällt der Einstieg ins Spiel leicht. Allerdings verändert das Exoskelett die Spielerfahrung im Mehrspielermodus grundlegend. Der größte Nachteil: Es gibt bereits viele Spieler, die Anspruch auf bestimmte Kartenabschnitte erheben. Daher stirbt man in der Online-Partie relativ schnell und oft.

Animierter Star aus House of Cards

Call of Duty: Advanced Warfare setzt als erstes Spiel der Serie auf eine neue Engine. Die Figuren präsentieren sich sehr detailreich. Allerdings wirken die animierten Auftritte des Schauspielers Kevin Spacey wenig realistisch.

Dagegen wirkt der Sound erheblich verbessert. Die Stimmen der Figuren klingen echt und die Hintergrundmusik rundet das Spiel sehr gut ab.

Fazit: Ein weiteres Call of Duty

Call of Duty: Advanced Warfare hat keinen großen Sprung nach vorn gewagt. Das Actionspiel unterscheidet sich nur in Details von seinen Vorgängern. Man kann die aktuelle Version insgesamt als Verbesserung bezeichnen. Allerdings ist mehr Qualität wünschenswert. Anfänger werden sich in das Spiel einarbeiten müssen. Eingefleischte Call of Duty-Fans werden das Spiel genießen.